Ausflug nach Lohr am Main

An einem herrlichen Sonnentag machte sich der VdK Geiselbach auf die Schneewittchenstadt Lohr und die nähere Umgebung besser kennenzulernen.

Am Sonntag, dem 27. August trafen sich gutgelaunte Menschen, um an der Fahrt des VdK Geiselbach nach Lohr teilzunehmen. Pünktlich um 8.00 Uhr ging die Fahrt in Geiselbach los und führte über Schöllkrippen, Blankenbach, Laufach, Rechtenbach nach Lohr, der Schneewittchenstadt im Spessart. Treffpunkt war der Schlossplatz, wo wir bereits von den beiden Stadtführern Gerhard Knauf und Manfred Kübert empfangen wurden. Die Stadtführung wurde in zwei Gruppen durchgeführt.

Erstmals urkundlich erwähnt wird Lohr im Jahre 1295. Es ist jedoch sicher, daß es den Ort schon viel früher gegeben hat. Das Grafengeschlecht der Rienecker beeinflusste bis zum Ende des 16. Jahrhunderts über annähernd 500 Jahre die Geschichte des Raumes um Lohr a. Main. 1333 wurden Lohr durch Kaiser Ludwig dem Bayern die Gelnhäuser Stadtrechte verliehen. Mit dem Ausssterben der Rienecker im Jahre 1559 fiel Lohr als Lehen an das Erzstift Mainz zurück, und ist von da an Verwaltungssitz der mainzischen Herrschaft Rieneck. Die kurmainzische Oberamtsstadt erlebt eine neue Blütezeit. Davon zeugen noch heute stattliche Bürgerhäuser mit schmuckem Fachwerk; auch das 1599 – 1602  errichtete Renaissance-Rathaus sowie das zum Oberamtssitz erweiterte Schloss.

Dann kam die Sprache auf Schneewittchen und die sieben Zwerge. Weiter ging es vom neuen Rathaus zum alten Rathaus. Durch das noch bestehende Tor gingen wir in den Kirchenbereich, sprich Stadtpfarrkirche, sahen das älteste Gasthaus von Lohr, die Krone. Schließlich kamen wir am Stadtturm an, der von einer der beiden Gruppen bestiegen wurde. Hier wohnte der Türmer mit seinen zwei Ziegen. Später wurde der Stadtturm erhöht, damit der Türmer mit Familie dort leben konnte. Die Führung endete in der Fischergasse.

Zum Mittagessen fuhren wir nach Steinbach, in die Buchenmühle. In einem idyllischen Ambiente, im Hof der Buchenmühle, nahmen wir unser Mittagessen ein. Über uns die Wallfahrtskirche Maria Buchen, um uns herum der schöne Spessartwald.

Da Lohr an einem Fluß, dem Main liegt, bot es sich an, eine Schiffstour zu unternehmen.

Mit dem Maintal-Bummler fuhren wir zuerst zur Schleuse Steinbach, wendeten und fuhren in Richtung Marktheidenfeld, bis fast nach Erlach, um nach einer erneuten Wende wieder nach Lohr zurückzufahren. Die Sonne war immer mit uns unterwegs.

Nun war eine Freizeit von ca. 2 Stunden eingeplant. Diese nutzten die meisten, um in den vielen Cafe´s und Eis-Cafe´s entweder Kaffee und Kuchen, oder ein Eis oder Eiskaffee zu sich zu nehmen.

Um 17.30 Uhr fuhren wir zurück in Richtung Heimat, über die Sieben Wege Richtung Heigenbrücken, über Heinrichsthal nach Kleinkahl in die Dorfschänke zur Familie Büttner, wo der Abend mit einem gemütlichen Abendessen ausklang.

Fazit des Ausflugs: Der Tag hat uns die Stadt Lohr, den Main und die Spessartwälder wieder etwas näher gebracht, ebenso auch mystische Geschichten aus dem Spessart. Unser Fahrer, Wolfgang Pfarr von der KVG Schöllrippen hatte uns hervorragend durch den Tag kutschiert.

 


Ehrungen beim VdK
Der Verband der Körpergeschädigten (VdK) Geiselbach lud zur Weihnachtsfeier am Sonntag, den 04.12.2016 ins Gasthaus Schatzel in Hofstädten. Der stellvertretende Landesvorsitzende und Kreisvorsitzende Heinz Heeg ehrte während dieser Veranstaltung langjährige, verdiente Mitglieder und überreichte ein kleines Präsent sowie eine Ehrennadel.

Es wurden geehrt: Bürgermeisterin Marianne Krohnen und Gerhard Behl für je 10 Jahre, Gertrud Huth und Emilie Marr für je 20 Jahre Mitgliedschaft.

Im Frühjahr sind wieder Vorstandschaftsneuwahlen beim VdK. Die Vorsitzende, Frau Gertrud Schott würde sich freuen, wenn der eine oder andere sich dann bereit erklärt, ein Amt zu übernehmen.


Bildunterschrift:

v.l.n.r: Gerhard Behl, Bürgermeisterin Marianne Krohnen, Vorsitzende des VdK Gertrud Schott, Gertrud Huth, Emilie Marr, stellvertretender Landesvorsitzender und Kreisvorsitzender des VdK Heinz Heeg