Mitgliederversammlung

In einem besonders gestalteten Gottesdienst, vorbereitet von Vorstandmitgliedern des St. Elisabethenverein, zelebriert von Abbè Mathieu und unterstützt von Pastoralreferent Johannes Dürig, gedachten die Gottesdienstteilnehmer der verstorbenen Mitglieder des St. Elisabethenverein. Für jeden Verstorbenen des letzten Jahres wurde eine Kerze angezündet. Mit eigens einstudierten Liedern umrahmte die Frauenschola den Gottesdienst und die erste Vorsitzende brachte die Gottesdienstbesucher mit einem Gebet zum Nachdenken. Am Ende des Gottesdienstes erhielten alle Besucher ein“ Elisabethbrötchen“.

Daran schloss sich die Mitgliederversammlung des Elisabethenverein an.

Gabriele Würstlein begrüßte die ca. 30 Anwesenden und gedachte in einer Schweigeminute der verstorbenen Mitglieder.

Sie begrüßte Herrn Horst Wehl, den 1. Vorsitzenden der Caritas-Sozialstation St. Hildegard, der über die Arbeit der Sozialstation berichtete. Ambulant vor stationär ist die Devise und diesem Grundsatz wollen Vorstand und Mitarbeiter Rechnung tragen. Die Sozialstation konnte aus dem letzten Ausbildungskurs zur Altenpflege zwei Azubis übernehmen, womit die Sozialstation personell gut aufgestellt ist. Ab Januar wird nach dem Weggang von Frau Merz die Leitungsstelle neu besetzt. Vier Betreuungsgruppen für an Demenz Erkrankte sind gut ausgelastet, die auch von Besuchern aus Geiselbach, Omersbach und Hofstädten gut angenommen werden.

Aufgrund langer Warteliste wird die Tagespflege erweitert von 18 auf 28 Plätze. Nach einiger Bauverzögerung soll der Start in der erweiterten Tagesstätte ab Januar erfolgen. Derzeit wird sie von drei Gästen aus Geiselbach in Anspruch genommen.

Gabriele Würstlein dankte Herrn Wehl und dem gesamten ehrenamtlichen Vorstand der Sozialstation und Tagespflege, sowie allen Mitarbeitern für ihr segensreiches Wirken zum Wohle der hilfebedürftigen Menschen.

Auch dem Vorstand des St. Elisabethenverein dankte sie für alle Unterstützung. Die Vorstandsmitglieder und die Nachbarschaftshelfer helfen beim Ausfüllen von Formularen, machen Hausbesuche, Beratungen, Fahrten zu Ärzten und  unterstützen bei Patientenverfügungen. Als ausgebildete Hospizhelferin ist es Gabriele Würstlein ein besonderes Anliegen, Schwerkranke und Sterbende in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten und Angehörigen beizustehen.

Es folgte der Kassenbericht durch die 2. Vorsitzende Edith Stenger. Kassenprüfer Erich Henkel und Herr Lothar Lucks bescheinigten der Kassiererin Christina Dedio einwandfreie Kassenführung. Die Entlastung des Vorstands wurde einstimmig bestätigt.

 
von links: 2. Vorsitzende Edith Stenger, Frau Hildegard Staub 70 Jahre Mitglied, Gabriele Würstlein 1. Vorsitzende

Frau Staub Hildegard und Frau Thoma Hildegard wurden für 70 Jahre Vereinszugehörigkeit mit einer Urkunde geehrt, ebenso Frau Eva Jung für 60 Jahre und Dorothea und Armin Jeck sowie Sybille und Manfred Staub für 25 Jahre. Die 1. Vorsitzende dankte für die treue Mitgliedschaft und nutzte die Gelegenheit dafür zu werben, dass auch junge Familien beitreten, vor allem bei Tod von Eltern oder Großeltern die Mitgliedschaft bei 10,00 Euro Jahresbeitrag aufrecht zu erhalten.

Was brauche ich in der letzten Lebensphase (noch). Herr Johannes Dürig, Pastoralreferent, erläuterte das Sakrament der Krankensalbung. Im Gegensatz zur letzten Ölung, die es heute nicht mehr gibt, wird das Sakrament zur Stärkung und zur besseren Annahme der Krankheit oder des Sterbens,  Schwerkranken und Sterbenden gespendet. Die Betroffenen sollen dieses Sakrament bewusst erleben. Deshalb sollte der Priester nicht erst im Sterbestadium verständigt werden. Nach dem Tod ist auf Wunsch ein Totengebet mit einem Seelsorger möglich. Von den Anwesenden wurde ein regelmäßiger Gottesdienst mit Krankensalbung nachgefragt. Herr Dürig will dieses Anliegen an das Seelsorgeteam weitergeben.

Nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben geben, dies ist das Motto des Hospiz in Alzenau. Jeden Tag, jeden Augenblick bis zum Tod bewusst leben und erleben, darauf kommt es an, so Gabriele Würstlein. Hierbei gibt es Hilfe und Unterstützung durch Palliativstation, Hospize in Alzenau, Hanau und neu auch in Gelnhausen. Ebenso die ambulanten SAPV-Teams, (spezialisierte ambulante Palliativversorgung), sowohl für Erwachsene als auch für Kinder. Ehrenamtliche Hospizhelfer ergänzen die Angebote.

Seit 2014 gibt es den Verein: “Wunsch am Horizont“. Er ermöglicht Menschen in der letzten Lebensphase einen letzten Wunsch zu erfüllen, z. B: Organisation und Durchführung einer Reise, Besuch eines Konzerts oder eines Fußballspiels.

Bürgermeisterin Marianne Krohnen würdigte in ihrem Grußwort das segensreiche Wirken des Vereins und dankte der Vorstandschaft für ihr engagiertes Tun.

Die Versammlung schloss mit den Worten von Sankt Elisabeth: „Wir müssen die Menschen froh machen“.


Mitgliedsbeiträge

Einzug von Mitgliedsbeiträgen beim St. Elisabethen Verein e. V. Geiselbach

Jedes Jahr, Anfang März sind die Mitgliedsbeiträge des St. Elisabethen Vereins fällig. Der St. Elisabethen Verein Geiselbach bittet deshalb die Mitglieder, die am Einzugsverfahren teilnehmen, Änderungen ihrer Bankverbindung der Kassiererin Christina Dedio, Tel. 7617, mitzuteilen. Für Ihre Mithilfe im Voraus vielen Dank.


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